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Kommunales Investitionspaket greift und verändert das Stadtbild

Linz, 28. Mai 2021 – Der Arbeitsmarkt leidet auch in der Landeshauptstadt immer noch unter den Folgen der Corona-Krise. Die Arbeitslosenquote im Raum Linz erholt sich zwar, liegt aber immer noch über dem Niveau vor der Pandemie. Die Stadt Linz organisierte bereits wenige Tage nach dem verordneten Stillstand Mitte März 2020 Hilfspakete für Unternehmer, um die Betriebe zu entlasten und Arbeitsplätze abzusichern. Mieten und Pachten in stadteigenen Gebäuden wurden erlassen, und Gewerbetreibende sowie die Gastronomie soweit es für die Stadt möglich war, von Gebühren befreit. Trotz aller öffentlichen Unterstützungen sind gewisse Wirtschaftsbereiche immer noch von den Auswirkungen der Krise betroffen. Hier gilt es auch weiterhin die Linzer Wirtschaft so gut es geht zu unterstützen.

Über die Parteigrenzen hinweg schnürten die Stadtregierungsmitglieder daher ein Maßnahmenpaket, das Linz aus der Krise herausführen und die Wirtschaft gezielt ankurbeln soll. „Wer schnell investiert, investiert doppelt“, umreißen die Vertreter der vier Linzer Stadtregierungs-Parteien, Bürgermeister Klaus Luger, die Vizebürgermeister Markus Hein und Bernhard Baier, sowie Stadträtin Eva Schobesberger, ihre gemeinsame Strategie. Auch der Solidaritätsfonds, mit dem betroffenen Linzern finanziell unter die Arme gegriffen wird, wird bis Jahresende verlängert werden.

Im Dezember 2020 beschloss der Linzer Gemeinderat unter dem Titel „Pakt für Linz“ ein Investitionspaket mit einem Volumen von 65 Millionen Euro.  Bis zu 26 Millionen Euro könnten davon mittels Zweckzuschüssen vom Bund laut dem Kommunalen Investitionsgesetz refundiert werden. Die Höhe des Zweckzuschusses beträgt maximal die Hälfte der Gesamtkosten bei den einzelnen Projekten, der Großteil des Pakts fürs Linz fließt in konjunkturfördernde Projekte, um die Bauwirtschaft und die Produktion anzukurbeln.