HomePlattform Industrie 4.0 Österreich
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v.l.n.r.: Günter Rübig (Obmann Sparte Industrie Wirtschaftskammer Oberösterreich), Johann Kalliauer (Präsident Arbeiterkammer Oberösterreich), Markus Achleitner (Wirtschafts-Landesrat Oberösterreich), Lisbeth Mosnik (stv. Abteilungsleiterin „Schlüsseltechnologien für industrielle Innovation: IKT, Produktion und Nanotechnologie“ im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie), Walter Haas (Geschäftsführer ITG – Innovationsservice für Salzburg) und Kurt Hofstädter (Vorstandsvorsitzender Plattform Industrie 4.0 Österreich) bei der Pressekonferenz in Linz

Gemeinsam erfolgreich für die Digitalisierung – regionale und nationale Zusammenarbeit gefragt

Linz, 13. Dezember 2019 – Der digitale Wandel macht auch vor Österreich nicht Halt, Themen wie Künstliche Intelligenz (KI) und Security beschäftigen die heimische Industrie, Arbeitgeber und -nehmer gleichermaßen. Wie die Digitalisierung für beide Seiten am besten genutzt werden kann und welche Rolle regionale und nationale Initiativen dabei spielen, stand im Mittelpunkt der heutigen Pressekonferenz: Anlässlich des jährlichen „Summit Industrie 4.0“, der heuer zum vierten Mal und in Kooperation mit Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH sowie ITG – Innovationsservice für Salzburg stattfindet, hatte die Plattform Industrie 4.0 Österreich ExpertInnen aufs Podium geladen. Die prominente Runde stellte Erfolgsprojekte aus Oberösterreich und Salzburg, aber auch auf nationaler Ebene vor – und war sich einig, dass Zusammenarbeit der Schlüssel ist, um die Digitalisierungschancen zu nutzen. Die Plattform Industrie 4.0 Österreich, die relevante VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Interessensvertretungen und Bundesländern unter einem Dach versammelt, hat sich seit ihrer Gründung diesem Anliegen verschrieben und nimmt damit eine Pionierrolle ein.

Kollaborative Ansätze sind nicht nur in der Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Digitalisierung gefragt, sondern dank Industrie 4.0 auch in der Produktion: Bereits in drei Prozent der österreichischen Produktionsbetriebe kommt Künstliche Intelligenz zum Einsatz – dieser Anteil soll sich in den kommenden drei Jahren vervierfachen, wie das AIT prognostiziert. Industrieroboter haben schon bei vier von zehn heimischen Herstellern mit mehr als 20 Beschäftigten Einzug gehalten, in jedem dritten Großbetrieb werden sogar kollaborierende Roboter eingesetzt. Durch Industrie 4.0 steigen auch die Anforderungen an Security, wie das AIT feststellt. Computer und Software werden immer öfter eingesetzt, Systeme zunehmend vernetzter und dadurch mehr Daten generiert, die in den Fokus von kriminellen Machenschaften rücken – im Vorjahr sind zwei Drittel der österreichischen Unternehmen Opfer von Cyberattacken geworden, Österreich gehört hier zu den fünf interessantesten Angriffszielen weltweit.

Foto: Plattform Industrie 4.0 Österreich/Martin Eder