HomeIm Holzbau auf dem richtigen Weg
HomeIm Holzbau auf dem richtigen Weg

Hilft mit, den Holzbau auf den richtigen Weg zu bringen: das Innovationsprojekt Lerchenstraße in Wolfurt von Rhomberg Bau.

Rhomberg Bau präsentiert erste Ergebnisse des Innovationsprojekts in der Wolfurter Lerchenstraße

Bregenz, Wolfurt 08. Juni 2020 – Holz oder Massiv – das war hier die Frage: Generalunternehmer Rhomberg Bau hat nun die ersten Ergebnisse seines aufsehenerregenden Bauprojekts in Wolfurt bekannt gegeben. Für das Projekt wurden erstmals zwei weitgehend identische Wohnhäuser – eines aus Holz und eines in Massivbauweise – errichtet und verglichen. Und die Untersuchung zeigt: Holzbau hat ein großes Potenzial. Aber auch im klassischen Bau lassen sich Zeit und Kosten sparen.

Als die Verantwortlichen von Rhomberg Bau, der Wohnbauselbsthilfe sowie dem Vorarlberger Energieinstitut im April 2018 den ersten Spatenstich für das richtungsweisende Projekt setzten, war es erklärtes Ziel, valide Befunde zu den Unterschieden bei der Baudauer, der Baustellenlogistik, der Lärm- und Staubentwicklung oder auch der Energieeffizienz zu erhalten. „Die Erkenntnisse aus dem Vergleich sollen entscheidend dazu beitragen, zukünftig die besten Materialien und Bauweisen für qualitativ hochwertigen, ökologischen und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum zu wählen”, erklärte Christian Jauk von Rhomberg Bau damals.

„Diese soliden Daten haben wir nun“, greift Jauk seine Zielformulierung vom April 2018 auf. „Und sie zeigen, dass die Bauwirtschaft noch großes Potenzial hat – unabhängig vom eingesetzten Baustoff.” Das scheint die spannendste Erkenntnis aus dem Zwischenfazit zu sein – die Untersuchungen des Energieinstituts zum tatsächlichen Energieverbrauch und dem Wohngefühl der Mieter und Eigentümer laufen jetzt erst an: In beiden Bauweisen schlummern versteckte Potenziale. Holz hat über alle Untersuchungen hinweg aber die Nase leicht vorne.

So zeigen sich beispielsweise im Ergebnis zwar höhere Kosten für die Holzvariante – 0,6 % bei zweigeschossigen Bauten, bis zu gut 3 % bei sieben Geschossen – diese Mehrkosten lassen sich aber relativieren: „Die Zahlen sind teilweise bereits drei Jahre alt, hier hat sich viel entwickelt. Außerdem haben wir weder mögliche Förderungen noch Einsparungen wie beispielsweise durch die verkürzte Bauzeit berücksichtigt“, erläutert Jauk.

Foto: Weissengruber