HomeVerbesserte Verkehrstakte für den obersteirischen Raum
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LR Anton Lang

Verkehrsdienste-Vertrag neu

Graz, 4. Jänner 2019 – Anfang Dezember wurde der neue Verkehrsdienste-Vertrag für die Steiermark zwischen Bund, Land und ÖBB von Verkehrsminister Norbert Hofer, Verkehrslandesrat Anton Lang und ÖBB-Vorstandsvorsitzenden Andreas Matthä in Graz unterzeichnet. „Herzstück des auf 10 Jahre abgeschlossenen Vertrages ist die Neuordnung des Schienenfern- und Schienennahverkehrs in der gesamten Steiermark nach Start von Koralmbahn und Eröffnung des Semmering-Basistunnels. Ab 2025 bringt dies auch für die Obersteiermark zahlreiche spürbare Verbesserungen mit sich“, so der steirische Verkehrslandesrat Anton Lang.

Ein steiermarkweiter Taktfahrplan ist in der Steiermark im Nahverkehr bereits seit 2010 erfolgreich auf Schiene. „Dieses leicht merkbare System mit minutengleichen Abfahrtszeiten über den Tag und verlässlichen Umsteigeknoten hat seither für S-Bahn und RegioBahn einen Fahrgastzuwachs von rund 50 % gebracht. Das bedeutet rund 58.000 EinsteigerInnen pro Tag“, freut sich Lang, der betont: „Diese positiven Erfahrungen mit verbesserten Taktverkehren waren Antrieb dafür, das bestehende integrale Taktsystem auf die neue Bahn-Ära der Steiermark in der Zeit nach Eröffnung von Koralmbahn und Semmering-Basistunnel sinnvoll vorzubereiten. Schließlich sind dann die Verkehrsströme durch unser Bundesland neu zu ordnen. Gemeinsam mit den Planern des Bundes bzw. der Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft mbH (SCHIG) sind sämtliche Bahntakte zwischen Schladming und Bad Radkersburg behutsam neu aufgesetzt worden, um so die Vorteile, die sich ab 2025 durch die neuen Hochleistungsstrecken ergeben, optimal für alle Regionen zu nutzen.“ Und Lang weiter: „Mit dem neuen Verkehrsdienste-Vertrag für die Steiermark gelingt es uns, das Angebot im Schienenverkehr weiter zu verbessern. Vor allem im so genannten inneralpinen Verkehr im oberen Murtal sowie im Ennstal können wir den Fernverkehr damit nicht nur sichern, sondern sogar weiter ausbauen.“

Foto: Konstantinow