HomeWirtschaft startet „Comeback für Kärnten“
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Kontinuität im Präsidium der Wirtschaftskammer Kärnten: WK-Präsident Jürgen Mandl (Mitte) mit den Vizepräsidenten Günter Burger (Freiheitliche Wirtschaft), Carmen Goby, Otmar Petschnig und Alfred Trey (SWV)

WK-Präsident Mandl vom Wirtschaftsparlament einstimmig wiedergewählt

Klagenfurt, 25. Mai 2020 – In einer seit Wiedereröffnung der Handelskammern 1946 wahrscheinlich einmaligen Form kam vergangenen Dienstagabend das Kärntner Wirtschaftsparlament zu seiner Frühjahrssession zusammen: Nur die Hälfte der sonst über hundert Delegierten verteilte sich mit großem Abstand und Mund-Nasen-Schutz im Festsaal, das Programm wurde knapp gehalten.

Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl, der in der Wahl am 4. und 5. März den Anteil seiner „Liste Kärntner Wirtschaft“ von 64 Prozent bei der Wahl 2015 auf über 77 Prozent steigern konnte, wurde ohne Gegenkandidat einstimmig wiedergewählt. Ebenso einstimmig erfolgte die Annahme des Rechnungsabschlusses für 2019, der mit Gesamteinnahmen von 29.971.767,12 Euro ein ausgeglichenes Ergebnis ausweist.

„Es geht aufwärts!“

In der Rede des alten und neuen Präsidenten Mandl nahm die aktuelle wirtschaftliche Situation aufgrund der Coronakrise eine zentrale Rolle ein. Mandl hielt sich dabei kaum mit Betrachtungen der Vergangenheit auf, sondern bezeichnete die beginnenden Grenzöffnungen in Europa, die mit Schulbeginn wieder stärker in den Alltag eingezogene Lebensnormalität und die Wiedereröffnung der Ämter und Behörden als Anlass zur Hoffnung: „Der ‚Recovery Watch‘ der Wirtschaftskammer, der Echtzeitindikatoren wie die wöchentlichen BIP-Entwicklungen der OeNB, den Stromverbrauch in Österreich, Fahrgastzahlen oder Einzelhandelsfrequenzen misst, erkennt bereits eine Bewegung in Richtung der Vorkrisenwerte. Also, liebe Kolleginnen und Kollegen: Es geht aufwärts!“

Wirtschaft als Grundlage

Nachdem Optimismus für Unternehmer eine Grundvoraussetzung sei, wies Mandl auf drei durchaus positive Aspekte dieser ansonsten sehr herausfordernden Phase hin: Dass Wirtschaft ist nicht alles, aber Grundlage für alles sei, sei binnen kürzester Zeit jedem klargeworden. „Wenn der Wirtschaftsmotor an Drehzahl verliert, sind die Auswirkungen unüberschaubar und unkontrollierbar. Sie reichen vom Bundesbudget, das derzeit nicht einmal präsentiert werden kann, über die Sozialversicherungen und die Gemeindefinanzen bis zum örtlichen Sport- und Gesangsverein“, unterstrich Mandl.

Foto: WKK/Gert Eggenberger

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