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Gastronomen und Hoteliers verlangen klare Öffnungsperspektive

Graz, 16. Februar 2021 – Der Lockdown für Gastronomie und Hotels bleibt bis mindestens Ostern, also Anfang April, bestehen. Das verkündete die Regierung nach ihrem Austausch mit Fachexperten und Landeshauptleuten. „Dass es derzeit keine Öffnungsschritte für uns gibt, ist ein schwerer Schlag für die Branche“, beteuert Klaus Friedl, WKO Obmann der Fachgruppe Gastronomie, und mahnt: „Die Betriebe sind mittlerweile über die Belastungsgrenze angelangt. Die aktuellen finanziellen Hilfen reichen bei weitem nicht aus, um den Betrieben das wirtschaftliche Überleben zu sichern!“

„Bei allem Verständnis für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Pandemie und der veränderten Situation durch die Mutationen brauchen wir jetzt endlich eine klare Öffnungsperspektive“, fordert auch Alfred Grabner, WKO Obmann der Fachgruppe Hotellerie. „Man kann uns nicht monatelang immer um zwei Wochen vertrösten. Personalplanung und Wareneinkäufe brauchen einen entsprechenden Vorlauf. Die Ungeduld der Betriebe wächst von Tag zu Tag. Mit FFP2 Masken, verschärften Abstandsregeln und den umfangreichen Testangeboten sind alle Instrumente vorhanden, um die Wirtschaft wieder etappenweise und sicher hochzufahren“, ist Grabner überzeugt.

„Während Menschen sich in Einkaufszentren drängen, stehen unsere Gasthäuser und Hotels leer. Es geht um Existenzen“, stellt Friedl klar und fordert klare Öffnungsschritte unter Rahmenbedingungen, die für die Betriebe auch wirtschaftlich vertretbar sind.