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Coronakrise als Bildungschance genutzt

Graz, 27. Jänner 2021 – 674 Meister- und Befähigungsprüfungen wurden im Jahr 2020 in der Steiermark positiv absolviert – ein Plus von 21 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019. 274 junge Menschen dürfen sich nun Meister nennen. Dazu kommen noch einmal 400 Absolventen von Befähigungsprüfungen. „Das sind mehr als erfreuliche Zahlen in unerfreulichen Zeiten. Sie zeigen, dass die Coronakrise in diesem Bereich als Bildungschance genutzt wurde“, betont WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk. Und das sei wichtig, denn: „Bei der Aus- und Weiterbildung darf es keinen Bildungs-Lockdown geben! Alle Absolventen haben auf die richtige Karte gesetzt, denn Qualifikation ist der Schlüssel zum Erfolg!“ Gestiegen ist auch die Zahl der positiv absolvierten Unternehmerprüfungen, und zwar von 365 im Jahr 2019 auf 404 im Jahr 2020. Die Unternehmerprüfung ist ein fixer Teil fast aller Meister- und Befähigungsprüfungen und sorgt für das unternehmerische Know-how der Absolventen.

Die überwiegende Zahl aller Meister- und Befähigungsprüfungen wird in der Sparte Gewerbe und Handwerk abgelegt, wo die klassischen Handwerksberufe dominieren. Der Unterschied liegt dabei lediglich in der gewerberechtlichen Zuordnung, fachlich gesehen entsprechen sowohl Meister- als auch Befähigungsprüfung der höchsten Qualifikationsstufe, die in den jeweiligen Lehrberufen erreicht werden kann. „Die Lehre schafft die Basis und die Meisterprüfung ist die Krönung!“ so Hermann Talowski.

Großer Beliebtheit erfreut sich die im Jahr 2020 eingeführte „Meisterprämie“ des Wirtschaftsressorts des Landes Steiermark. 2021 geht diese Meisterprämie nun in die Verlängerung: 1.000 Euro warten erneut auf alle, die eine Meister- oder Befähigungsprüfung positiv absolvieren. „Das ist ein wichtiges und notwendiges Zeichen der Wertschätzung auf dem Weg zur Gleichstellung von beruflicher und schulischer Ausbildung“, so Herk und Talowski.