HomeReformkurs so rasch wie möglich fortsetzen
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WKÖ-Präsident Harald Mahrer gemeinsam mit den Präsidentinnen und Präsidenten der neun Landeskammern in Wien

Wirtschaftskammer-Spitze fordert Politik mit Weitblick und präsentierte Forderungspaket

Wien/Klagenfurt, 26. Juni 2019 − In den vergangenen Monaten wurden viele Reform- und Entlastungsmaßnahmen auf den Weg gebracht, die derzeit auf Eis liegen. Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung in unserem Land können aber langfristig nur gesichert werden, wenn Österreich auf diesem Pfad bleibt. Am 26. Juni forderten alle zehn Wirtschaftskammer-Präsidenten in einer gemeinsamen Pressekonferenz im Haus der Wirtschaft in Wien, dass die nachfolgende Bundesregierung so rasch wie möglich bei Reformen aufs Tempo drückt. WKÖ-Präsident Harald Mahrer erklärt: „Unsere mehr als 500.000 Betriebe und die insgesamt 3,8 Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen Stabilität und Berechenbarkeit. Deshalb ist es wichtig, dass die begonnenen Reform- und Entlastungsschritte fortgesetzt werden. Dieses Ziel darf auch in Wahlkampfzeiten nicht durch Stillstand und teure Wahlgeschenke gefährdet werden.“

Entlastungen und Reformen fortsetzen

Kärntens WK-Präsident Jürgen Mandl weist darauf hin, dass wichtige Maßnahmen wie die bürokratische Entlastung, die Arbeitszeitflexibilisierung, der Familienbonus, steuerliche Erleichterungen für Kleinbetriebe und die Senkung der Körperschaftssteuer nicht auf dem Altar der Wahlauseinandersetzung geopfert werden dürfen. Denn dies würde nach Mandl die Wirtschaft und damit alle Mitglieder der Gesellschaft treffen.

„Wahlzuckerln können das ganze Land teuer zu stehen kommen und belasten zukünftige Budgets und den Wirtschaftsstandort“, betonten die WK-Präsidenten mit Verweis auf die Nationalratssitzung im September 2008, als Maßnahmen im Umfang von 2,7 Mrd. Euro beschlossen wurden. Richtungsentscheidungen der alten Bundesregierung dürften durch das „freie Spiel der Kräfte“ nicht ausgehebelt werden.

Foto: WKÖ/Katharina Schiffl

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