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Mag. Wolfgang Schneckenreither, Obmann der Sparte Transport und Verkehr

Oberösterreichs Verkehrswirtschaft bemüht sich intensiv um einen erfolgreichen Re-Start

Linz, 08. Juli 2020 – Obwohl selbst – zwar unterschiedlich intensiv – von der Corona-Krise betroffen, haben die Betriebe der oö. Verkehrswirtschaft ganz wesentlich dazu beigetragen, die Versorgung in unserem Land  in den letzten Monaten aufrecht zu erhalten. „Auch wenn das Bewusstsein der Menschen um den Wert verlässlicher Mobilität für Personen und Güter in dieser Zeit wesentlich gereift ist, waren und sind nach wie vor die Branchen der oberösterreichischen Verkehrswirtschaft massiv von den Auswirkungen dieser Pandemie betroffen“, verweist der Obmann der Sparte Transport und Verkehr der WKOÖ, Wolfgang Schneckenreither, auf 30-prozentige Einbrüche im Güterverkehr und gar ein Minus von 80 Prozent im Bereich ÖPNV.

Absolut dramatisch ist die Situation in der Busreisebranche, deren Räder seit Ausbruch der Corona-Krise buchstäblich still stehen. „Hier muss die Bundesregierung mit Direktzuschüssen rasch nachbessern“, fordert Schneckenreither. Andernfalls wird sie das Sterben einer gesamten Branche samt ihren Folgen für die Mobilität der Menschen in unserem Land verantworten müssen.

Schneckenreither plädiert auch für Konjunkturstimulatoren. Eine „Ökoprämie“ für das Aus-dem-Verkehr-Nehmen älterer Fahrzeuge könnte die Anschaffung neuer umweltfreundlicherer Fahrzeuge ankurbeln, nennt Schneckenreither eine dieser Maßnahmen und ergänzt, dass eine derartige Stilllegungsprämie nicht nur Elektrofahrzeuge, sondern jedenfalls auch andere alternative Antriebe wie LNG bzw. CNG umfassen müsste. Zudem sieht Schneckenreither auch in der Infrastruktur für diese Alternativen noch Nachholbedarf.

Foto: WKOÖ