HomeZusätzlicher Schub für Oberösterreichs Energiewende
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Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner mit Bundesministerin Leonore Gewessler bei der Eröffnung der Energiesparmesse in Wels Anfang März dieses Jahres

Begutachtungsentwurf für Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz vorgelegt

Linz, 16. September 2020 – „Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz, für das Bundesministerin Leonore Gewessler und Staatssekretär Magnus Brunner heute den Begutachtungsentwurf vorgelegt haben, wird für Oberösterreichs umfangreiche Aktivitäten zur Umsetzung der Energiewende einen zusätzlichen Schub bringen“, betont Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner. „So sind unter anderem ein zusätzlicher Bürokratieabbau und administrative Erleichterungen geplant, neue Energiegemeinschaften sollen ermöglicht werden, es gibt reduzierte Förderkosten für Saisonbetriebe, von denen insbesondere der Tourismus profitiert, und es werden geeignete Rahmenbedingungen für den Ausbau der Wasserkraft sichergestellt. Generell bietet das Gesetz Planungssicherheit beim Ökostromausbau und neue Chancen für Oberösterreichs Energietechnologiefirmen. Immerhin sollen jährlich rund 1 Milliarde Euro in den Ökostromausbau investiert werden“, hebt Landesrat Achleitner hervor. „Diese Maßnahmen sind ein positiver erster Schritt, es braucht aber noch weitere Schritte, insbesondere im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts OÖ“, so LR Achleitner weiters.

„Die im neuen Gesetz geplanten Maßnahmen zum Ausbau der erneuerbaren Energien stärken auch oö. Initiativen wie ‚Adieu Öl‘ zum Umstieg von Ölheizungen auf erneuerbare Energieträger“, erklärt Landesrat Achleitner.

Der Begutachtungsentwurf für das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz sieht unter anderem weitere Entbürokratisierungen für den Anschluss von PV-Anlagen ans Stromnetz seitens des Bundes vor. „Für 45kV-Leitungen fällt die Genehmigungspflicht weg, das senkt den bürokratischen Aufwand. Alleine in Oberösterreich gibt es jährlich rund 200 Verfahren in diesem Bereich, von denen jedes rund 2.000 Euro Kosten verursacht. Diesen Kosten können seitens der Unternehmen künftig gespart werden, für die Energieversorgungsunternehmen bringt das Zeitersparnis und Bürokratie und zudem werden auch die Behörden entsprechend entlastet“, erläutert Wirtschafts- und Energie-Landesrat Achleitner.

Foto: Land OÖ/ Andreas Maringer

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